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Rezensionen
Meinungen zum ProKiga-Verlagsprogramm...
Portfolio im Kindergarten
Mit ein bisschen Verspätung habe ich den Ordner «Portfolio im Kindergarten» nun erhalten. Ich möchte mich recht herzlich bedanken. Ich finde die Aufmachung sehr ansprechend und der Inhalt hat mich überzeugt. Ich bin wirklich sehr positiv überrascht! Vielen herzlichen Dank. Ich hoffe Sie können mein Lob und meinen Dank Tanja Williner und Sandra Zeiter-Imseng weiterleiten.
Ich wollte mir den Ordner aufsparen, um ihn in den Sommerferien zu studieren. Aber dann hat es mich trotzdem schon jetzt «gluschtet» ein bisschen herumzustöbern und so hat es mich gleich gepackt und ich habe den ganzen Ordner innert kürzester Zeit gelesen. Wirklich tolle Arbeit, die sie da geleistet haben. Ich freue mich sehr auf das neue Schuljahr, wenn ich endlich an die Arbeit gehen kann!!
Das Warten hat sich gelohnt.
Liebe Grüsse
Manuela Härri
Portfolioarbeit im Kindergarten
Im Volksschulgesetz des Kt. ZH steht im neuen Lehrplan über die Portfolioarbeit unter anderem folgendes:
«Das Portfolio ist eine Lernform, bei der das Kind seinen Lernprozess über die ganze Kindergartenzeit hinweg dokumentiert. Es stellt sein Portfolio selbst zusammen und ergänzt, aktualisiert, kommentiert und bewertet. Dadurch werden die individuellen Lernwege und Lernerfolge deutlich, das Kind realisiert, wo es erfolgreich war oder noch besser werden könnte.»
Dies zu lesen machte mir zuerst Kopfzerbrechen. Durch die Arbeit mit Studierenden der PHZH kenne ich die Portfolioarbeit Erwachsener. «Wie sage ich es meinem Kinde» war mein erster Gedanke.
Als ich kurze Zeit später die Arbeit »Portfolio im Kindergarten» vor mir liegen hatte, beruhigten sich meine Zweifel, diese Lernform mit Kindern in diesem Alter durchführen zu können. Die herausgebrachte Arbeit des ProKiga-Lehrmittelverlages ist sehr gut strukturiert, sowohl die Ideen zur Umsetzung, die Beispiele zur praktischern Ausführung wie auch die zahlreichen Kopiervorlagen. Die Ausführungen zur Umsetzung sind bildlich erklärt, dass es mir richtig Spass macht, im kommenden Schuljahr 2008/09 das Konzept Portfolio in meinen Kindergartenlehrplan aufzunehmen und unter anderem mit den Kindern in dieser neuen Form zu arbeiten.
Monika Freytag-Geiser
Birmensdorf, 31.5.2008
ProKiga-Themenmappe «Hund»
Schweizer Tierschutz STS / Krax-Schulprojekt
… ich staune auch über die Fülle der Spielvorschläge und pädagogischen Materialien in der gut aufgemachten Themenmappe.
Basisstufen-/Grundstufenwerkstatt "Der Museumsschlüssel",
Kunstbegegnung im Museum und im Unterricht 4 bis 8
Silvio Vanzella
(Lektor der Werkstatt, Lehrer für bildnerische Gestaltung an der Kantonsschule Schaffhausen)
Das Kunstmuseum öffnet den Kindern seineTüren.
Es ist zunächst offensichtlich und deshalb einleuchtend, dass für die gesunde Entwicklung des kleinen Kindes die physische Ernährung im Zentrum steht. Das kleine Kind "ernährt" sich jedoch genauso von den Sinneseindrücken, denen es tagtäglich ausgesetzt und weitgehend ausgeliefert ist. Die Qualität dieser Sinneseindrücke ist genauso wichtig für ein gesundes Heranwachsen, wie dies qualitativ hochwertige Nahrungsmittel sind.
Was als Farben und Formen, als Töne und Gebärden, letztlich als Stimmungen an das Kind herantritt, wird von diesem mit allen seinen Sinnen aufgesogen. Diese Sinneseindrücke nehmen die Kinder als Erlebnisse wahr. Diese Erlebnisse wiederum sind es, auf Grund derer die Kinder sich in der Welt orientieren und zurechtfinden, sich ein Urteil von der Mitwelt und den Mitmenschen bilden.
Wohl deshalb ist es von grosser Wichtigkeit, dass die Qualität der Sinneseindrücke, wenn wir darauf Einfluss nehmen können, auch stimmt. Die Bilder, mit denen jedes Kind konfrontiert ist, werden wie schon erwähnt als seelische Stimmungen aufgesorgen. Es braucht an dieser Stelle wohl kaum erwähnt zu werden, dass der Einfluss der ungefilterten Bilderflut durch die Massenmedien, für den Entwicklung des Kindes problematisch sind.
"Der Menschen erfährt und geniesst nichts, ohne zugleich produktiv zu werden. Dies ist die innerste Eigenschaft der menschlichen Natur" (vgl. J.W. Goethe, Über den Dilettantismaus, 1799).
Diese menschliche Eigenschaft sollten wir uns zu Nutze machen, wenn es um Kunstbegegnung geht. Den Übergang von der Sinneswahrnehmung zur bildenden Kunst vollzieht das Kind im Alter zwischen 4 und 8 Jahren selbstverständlich, intuitiv und sicher.
Die Begegnung mit Kunst-Werken lässt die Kinder "seelisch und geistig" produktiv werden. In der Hingabe an das Kunst-Werk, wird Kunstbegegnung immer auch zur Selbstbegegnung.
In der Kunstbegegnung lernen die Kinder sich mit einem Gegenüber in Beziehung zu setzen, sich diesem zu öffnen.
Die Hauptsache Kunst; Kunstbegegnung im Unterricht und im Museum: Im Zentrum dieser Arbeit steht die begleitete, tätige Hinführung zum Kunst-Werk. Es geht um eine positive Erstbegegnung und Erfahrung mit Werken der Kunst, sei dies im Schulzimmer oder im Museum.
Und somit sind wir mitten drin in dem, was die Arbeit von Lydia Derungs so wertvoll macht; es ist eine Ideensammlung, ein Leitfaden, ein Nachschlagewerk, eine Werkstatt für die Lehrerin, die Kindergärtnerin, ein Handbuch das anregt, inspiriert, Hilfen anbietet, um die "Hauptsache Kunst" selbstschöpferisch anzugehen.
Der Museumsschlüssel ist meiner Meinung nach als "Mut-Macher" bestens geeignet, um das Thema Kunstmuseum und Bildende Kunst als Lerninhalt ins Zentrum zu rücken. Er hilft dabei, die Schwelle ins Museum mit der Klasse zu überschreiten.
Buch "Kindergarten - Grundlagen aktueller Kindergartendidaktik"
Margrit Röllin
Der Kindergarten hat sich sehr verändert. Wenn er sich früher vorwiegend als Ort der Bewahrung von traditionellen Werten verstand, hat er sich mittlerweile zu einer modernen Institution entwickelt, die auf die wichtigsten Veränderungen und Erkenntnisse reagiert und die sich in Richtung Basisstufe/Grundstufe bewegt.
Die letzten zwanzig Jahre brachten den Kindergärtnerinnen und allen, die mit Kindergärten zu tun hatten, grosse Herausforderungen. Der Kindergarten war gefordert, sein eigenes Profil zu finden, sei es als Kindergarten, Basisstufe oder Grundstufe. Die Diskussion hält noch an.
Zur Bereicherung dieser Diskussion kommt nun ein Buch auf den Markt, das aufzeigt, wie die Idee des Kindergartens sich entwickelt hat und wie er sich heute darstellt. Es zeigt detailliert, wie im heutigen Kindergarten gearbeitet wird und bietet deshalb eine gute Basis für die Weiterentwicklung innovativer Ideen.
Das vorliegende Buch zeigt die historischen Linien des Kindergartens und die wichtigsten pädagogischen und didaktischen Schwerpunkte in einer Weise auf, die für Lehrpersonen aller Stufen einen praxisnahen Einblick in die Kindergartenarbeit ermöglicht.
Das Buch richtet sich an Lehrpersonen und Auszubildenden, Behörden, Eltern und auch an Ausbildnerinnen und Ausbildner an pädagogischen Hochschulen, die alle wissen möchten, wie der heutige Kindergarten sich präsentiert.
Man kann hoffen, dass dieses Buch rege benützt wird, sowohl in der täglichen Kindergartenarbeit als auch in der Ausbildung.
Myrta Christen-Kehl (Kindergärtnerin)
Mit dem Grundlagenbuch Kindergarten liegt erstmals ein Werk vor, das die Kindergartenarbeit in seiner ganzen Vielfalt beschreibt.
Übersichtlich und mit vielen praktischen Beispielen gut nachvollzieh- und umsetzbar werden die einzelnen Unterrichtsbereiche gleichwertig behandelt.
Beschrieben werden die erweiterten Lehr- und Lehrformen sowie die Themen "Beobachten und Bewerten als wichtige Grundlage für die Unterrichtsplanung" und "ziel orientiertes Planen im Kindergarten". Diese Ausführungen helfen bei der Umsetzung der Lehrpläne, die in den meisten deutschsprachigen Kantonen den Kindergärtnerinnen neu als Arbeitsinstrument zur Verfügung stehen.
Alle Teile des Buches ergänzen sich, bauen aufeinander auf und ergeben schliesslich ein abgerundetes Ganzes. Kindergartenlehrkräfte in Ausbildung können sich anhand des Buches einen vollständigen Überblick über alle Bereiche des Kindergartenunterrichts aneignen. Erfahrene Kindergartenlehrkräfte erhalten ein Arbeitsinstrument, das ergänzend zum Lehrplan bei der Planung und Evaluation der Arbeit wertvolle Dienste leistet und bei der Umsetzung von noch unbekannten Lerninhalten- und Formen behilflich ist (die Ausbildungen waren bisher oft einseitig, entweder mit Schwergewicht geführte Aktivität oder Freispiel).
Interessierte Kreise (z.B. Primarstufe, Schulbehörde) erhalten ein umfassenden Einblick in die Kindergartenarbeit. Ich bin davon überzeugt, dass das Grundlagenbuch ein breites Zielpublikum anspricht.
Lehrmittelverlag des Kantons Zürich
Topaktuell
Neue Zürcher Zeitung (der komplette Text kann über den Verlag bezogen werden)
Der Kindergarten bleibt im Brennpunkt. Chancen der Grund- oder Basisstufe. Das Buch verspricht die Verknüpfung der Kindergartendidaktik mit den Elementen der Grundstufe eine neue Stufendidaktik zu prägen, die den Kindern unserer Zeit gerecht wird.
Bea Meier-Miescher
(Amt für Volksschule und Kindergarten, Solothurn; der komplette Text kann über den Verlag bezogen werden)
Im Spannungsfeld zwischen individueller Förderung und Lernzielorientierung erschien ein lang ersehntes Basiswerk «Kindergarten».
August Guido Holstein (Bezirkslehrer)
Ein Buch zum Nachdenken, Überdenken, mit Überraschungen. Was man nicht erwartet hätte: ein Lebensbuch!
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